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Drehtagebuch VIII - Die Kinder aus der
Andersenstrasse
17.06.03
Liebes Tagebuch!
Was für ein Gott ist das, der es einem buntdurchwürfelten Haufen von
selbsternannten Lichterscheinungen erlaubt, ein komplettes Haus zu verwüsten,
nur um dort einen No-Budget-Film zu drehen?
Ein gnädiger.
Im Vorletzten Kapitel unseres drehbegleitenden Online-Notizblocks verschlägt
es die Zonies nämlich in die Andersenstraße, wo sie trotz vehementer
Proteste der Mitbewohner den Flur in anarcho-rosa streichen, den Dachboden
"aufräumen",
die Wohnung "umdekorieren", dabei das Wort "abrissreif" neu definieren
und schließlich dann den 2-Uhr-nachts-Durchschnittslautstärkepegel um
einige dutzend Dezibel nach oben korrigieren.
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