Drehbeginn: Eschers Casting

19.07.2004

In einem einwöchigen Extrembelastungstest forschten die Kellerkinder aus der Illuzone nach der Lichttemperatur, bei der das Nervenkostüm aus den Nähten platzt.

Und einiges drohte zu platzen: Die regelmäßige Versorgung mit Licht- und Kamerarödlern, der <Gänsefüßchen oben> Drehplan <Gänsefüßchen oben>, die eingeplanten Ruhezeiten und nicht nur einmal Ullis Kragen. Schlafentzug, miefige Kellerluft und depressive Wandbemalung trieben das Team soweit an seine Grenzen, daß es schließlich für alle als eine große Überraschung kam, daß am Ende der Woche der Film komplett im Kasten war.

Gottseidank stammten folgende Sätze aus dem Skript und nicht aus dem Affekt:

- Das führt doch zu nichts.
- Das Skript ist Müll.
- Scheiße, ich hasse meine Rolle.
- Arggh. Wer denkt sich so eine hirnverbrannte Scheisse aus.
- Ich kann das nicht mehr.
etc.

Und gerade weil die Performance der Schauspieler mit zuspitzender Handlung einen Überzeugungsgrad annahm, der einem die Nackenhaare aufstellen ließ, mußten sich die Zonies vor Augen halten, daß man, wenn man einen Spiegel aufstellt, sich nicht wundern sollte, wenn einem der Spiegel vorgehalten wird.