Pressestimmen

20.01.2005

Auf der Titelseite des Hamburger Wochenblatts Langenhorn, Fuhlsbüttel, Hummelsbüttel gab es einen ausführlichen Artikel über die Piraten Premiere:





Fuhlsbüttel (bjh) - "Plötzlich wieder Pirat" heißt das Erstlingswerk der Fuhlsbütteler Künstlervereinigung Illuzone. Der 40-minütige Kurzspielfilm feierte jetzt im Metropolis-Kino in Hamburg eine ausverkaufte Premiere. Daniela Pusch, Jan Müller- Michaelis und Lars Wasserthal sind die kreativen Köpfe hinter Illuzone. Der Streifen um das Aufleben einer Freundschaft aus Kindertagen hat sogar schon einen Preis gewonnen. Beim Kurzfilmwettbewerb des Offenen Kanals Kiel, "Tiefenschärfe" genannt, gab es in der Kategorie "Fiktiv" den ersten Preis der Fachjury. Bei einigen weiteren Wettbewerben und Filmfestivals bewirbt sich Illuzone ebenfalls mit dem kleinen Piratenfilm. Noch aus gemeinsamen Tagen im Schulzentrum Süd in Norderstedt kennen sich die drei Künstler. Dort engagierten sie sich für zahlreiche Projekte, von der Schülerzeitung bis zum selbstgeschriebenen Theaterstück. Das ist das Metier von Jan Müller-Michaelis. Er hat für "Plötzlich wieder Pirat" das Buch geschrieben, Regie gefiihrt und die Musik komponiert. Der 27-Jährige studiert Medientechnik und verdient sein Geld mit Webdesign. Kostümdesign studiert Daniela Pusch, wie Jan ebenfalls 27 Jahre alt und in Fuhlsbüttel lebend. Zudem arbeitet sie als Fotografin. Regie, Buch, Ausstattung und natürlich Kostüme waren ihr Beitrag zum Film. Lars Wasserthal ist der Schauspieler. Das Diplom der Hamburger Schauspielschule hat er seit vergangenem Jahr in der Tasche. Zur Zeit ist er am Theater am Goetheplatz in Bremen engagiert. Er spielt im Piratenfilm eine der beiden Hauptrollen und schrieb auch am Buch mit. Außerdem war er der Auslöser für dieses Projekt, das erst zur Gründung der Illuzone gefiihrt hat. In der Schauspielschule stand Supervision auf dem Stundenplan. Was will Lars in fünf Jahren machen? Er antwortete, daß er mit seinen Freunden dann gerne einen Film drehen würde. Warum erst in fünf Jahren? So ging es los. Schnell hatten sich die drei Freunde auf eine Idee geeinigt. Ein Film mit Fantasie, Humor und Wärme sollte es werden. Der abgeklärte Peer, leitender Angestellter eines Abriss- Unternehmens, erhält eines Tages einen Anruf seines besten Freundes aus Kindertagen. Martin ist in Schwierigkeiten, mittellos und beinah obdachlos. Piraten bedrohen ihn, sagt er. Mit Peer will er den Schatz heben, den man vor 20 Jahren vergrub. Ohne genau zu wissen warum, läßt sich Peer auf das Abenteuer ein, sucht Martin, und geht mit ihm auf Schatzsuche. Zunächst spielt er das Spiel seines offenbar verwirrten Sandkastenfteundes eher unwillig mit, doch dann erobert auch ihn die Phantasie. Mit Schatzkarte, selbstgebastelten Hüten und Regenschirmen als Schwertern geht es aufzum einäugigen Menk.
Die Synopsis stand, was fehlte war Geld. Um überhaupt Mittel zur Filmförderung beantragen zu können, braucht man eine Firma und so wurde Illuzone von der Künstlervereinigung zur GbR. Am wertvollsten aber bleibt die große Hilfe fähiger und vor allen Dingen auch leidensfähiger Freunde, die in ihrer Freizeit ein solches Projekt mittragen. Nach zweiwöchigen Dreharbeiten, unter anderem in Norderstedt, Eppendorf, Blankenese und an der Alster, verbrachte das Material beinah ein Jahr in der Postproduktion; sozusagen in der Fertigstellung. Dem "Tiefenschärfe"- Preis folgte jetzt die Kinopremiere. Im Eigenvertrieb kann man den Film bisher auf DVD erwerben.Allerdings stehen die Chancen gut,daß "Plötzlich wieder Pirat" sich im März-Programm des Metropolis-,Kinos wiederfindet. Und da das Werk eigentlich ein guter Kinderfilm ist, wurde er beim "Goldenen Spatz" eingereicht, einem Kinderfilmfestival, das von den Kinder-Fernsehprogrammen KiKa und Toggolino mitgetragen wird.